B r ā h m a ṇ a

न यॊनिर नापि संस्कारॊ न शरुतं न च संनतिः कारणानि थविजत्वस्य वृत्तम एव तु कारणम
सर्वॊ ऽयं बराह्मणॊ लॊके वृत्तेन तु विधीयते

Incipit

🜂🜃🜁🜄
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W h i t e b o a r d
News et alia

Omnia tempus habent

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Prinzipielles

Sofern nicht anderslautend angeführt, sind die auf diesen Seiten zur Verfügung gestellten Materialien, insbesondere die Texte metaphysischer Schriften, expressis verbis nicht für kommerzielle Nutzung vorgesehen.

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Fates Warning | Theories of Flight
Fates Warning | Theories of Flight
New Album 07/2016

AD MCMXCVI – MMXVI
20 Jahre währende Gesamtdauer
unserer Internet-Präsenz

Lectori salutem!

Diese Seiten sollen einen Versuch in medias res darstellen, via Synthesis Kontrapunkte zu setzen zu einem in weiten Bereichen ebenso ideologisiert

materialistisch-existenzialistischen, funktionalistisch-utilitaristischen, rationalistisch-intellektualistischen, positivistisch-dekonstruktivistischen, relativistisch-detranszendentalistischen wie folgerichtig gleichsam infantilisierten Zeitgeist.


Dem gemäß beschäftigen sich diese Seiten nicht explizit mit den Prinzipien des hinduistischen Brahmanismus. Obgleich die elementaren Prinzipien brahmanischer Charakteristik, Gestus und Duktus nicht aufgehoben werden, ist die Interpretation des aus dem Sanskrit stammenden Terminus ब्राह्मण „brāhmaṇa“ sowohl im semantisch-hermeneutischen Sinne als auch im Kontext zu den hier eruierten Themen volitiv frei, unbefangen und keinem religiösen, philosophischen, esoterischen, astrologischen oder sonstig weltanschaulichen Exklusivitäts- oder Rechtgläubigkeitspostulat, keinem wissenschaftlichen oder gar politischen System oder Denkmodell verbunden.

Wie auch die Disziplinen traditioneller chinesischer Metaphysik — im holistischen Sinne gleichen Ursprungs — volitiv wie sinnhaft ineinanderfließen, so ist es gleichsam ein Unding, eine im Okzident vollzogene Trennung der einst in den Septem artes liberales in Trivium und Quadrivium ebenso weise wie weitsichtig kanonisierten Disziplinen zu favorisieren resp. zu forcieren.

Qui bono?

Die ganze Wahrheit liegt niemals innerhalb geschlossener Systeme.
Es spielt immer alles zusammen!

In diesem Sinne legen wir exorbitanten Wert auf unsere Independenz.

Wir distanzieren uns jedoch höchst nachhaltig von Denominationen wie e.g. „Scientology“, von aus bestimmten esoterischen Weltanschauungen abgeleiteten oder untermauerten rassistischen oder antisemitischen Ideologien, wie e.g. der Ariosophie sowie von schwarzmagischen, satanistischen oder vergleichbaren Strömungen wie e.g. der „Church of Satan“. Desweiteren distanzieren wir uns ebenso nachhaltig von aus astrologischen Konstellationen assoziierten, im Sinne der Umkehrung der Dinge vollzogenen hierarchischen Interpretationen, Elitarismen, Idiolatrien und Apotheosen.

Non draco sit mihi dux.

Intentio operis

Labyrinth (Barbara Henniger, 1989)
Labyrinth, © Barbara Henniger

Selbst bei Voraussetzen einer objektiv ambitionierten Wahrheits- und Erkenntnissuche ist es bereits ein hochgradig komplexes Unterfangen, verbindliche Erkenntnis zu erreichen. Begibt man sich nun ins babylonische Sprachgewirr des geisteswissenschaftlichen Labyrinths und vergleicht Protagonisten aus Philosophie, Theologie etc., so wird man feststellen, daß sich ein jeder dieser großen Denker seinem „Stande“, seiner kulturellen Provenience, seinem System und seiner Methodik entsprechend artikuliert — perspektivisch mithin und somit aposteriori, was bei Weitem nicht nur im Einzelfall in einen aus Hybris, Ignoranz und Territorialismus entsprungenem ideologischen Ausschließlichkeitsanspruch mündet(e) resp. münden kann.

Babylonisches Sprachgewirr (Robert Crumb, Genesis, 2009)
Babylonisches Sprachgewirr

Letzteres dezidiert im Kontext zur Konformität oder Nonkonformität der jeweiligen Erkenntnistheorie mit gängigen Lehrmeinungen, gegenseitigen Instrumentalisierungen im Zusammenhang von Macht, Status und dergleichen, dem sukzessiven Auftauchen sektiererischer Diadochen sowie einer Anhängerschar, deren Spektrum, grob eingeteilt, von ernsthaft ambitioniert, pseudo-motiviert über eher gleichmütig mitläuferisch, claqueristisch, epigonal bis zu unverhohlen fanatisiert radikalaktivistisch aufleuchtet, sowie den daraus resultierenden Herden-, Gruppen- und Grüppchenbildungen, so sich all dies nicht schon zu Lebzeiten des wünschenswerterweise Erleuchteten abzeichnete.

Als mithin wenig erleuchtet i.e. verblendet ist indes die kontemporäre Ausschließlichkeit des szientistischen Rationalismus zu sehen, welcher sich im Rahmen eines rigiden, martialischen Materialismus Geltung verschaffte, sich subversiv in Philosophie wie Religion festsetzte und über den Okzident seinen globalen Siegeszug via gleichsam inquisitorischer Mechanismen vollzog. Dieser entsetzliche Daseinsverlust, dieses Versenken in die tiefsten Tiefen des Verdrängten, ist ein ungeheuerlicher und ein in der Geschichte der Menschheit in dieser Dimensionalität noch nie dagewesener, unvergleichlicher Vorgang.

Diese Erscheinungen mögen funktional bestenfalls „menschlich“ sein und auch den einen oder anderen profitierenden Charakter amüsieren, sind jedoch in keiner Weise weder einer objektiven Wahrheitsfindung noch einer wirklichen Entwicklung oder gar Erlösung förderlich, insofern man Idiolatrie, das Ausmerzen von Wirklichkeit mit allen daraus resultierenden Folgen sowie endloses Gezänk nicht als metaphysische Erkenntnis per se betrachtet und den Gedanken favorisiert, daß nur aus der sakrosankten Ratio des Dialektischen heraus evolutiv Erkenntnis und damit definitives Wissen möglich sei.

Ganz spezielle Probleme wiederum verursachen einem jeden „Suchenden“ die aus verschiedenen Gründen vorhandenen resp. so empfundenen Neigungen des Menschen zu Superbia, Hypokritie, Euphemismen, zu Widersprüchlichkeiten, zu Lug und Trug und Schlimmerem sowie die jedenfalls in der irdischen Seinsebene zuhauf auftretenden Artikulationen der gleichsam so empfundenen Paradoxien und Absurditäten.

Weil nun niemand für sich reklamieren kann, frei zu sein von sogenannten Unzulänglichkeiten, und weil ein jeder über kurz oder lang an die Grenzen der Gestalt gelangt, ist es im Sinne einer objektiv-verbindlichen, höheren Erkenntnis gute Tradition, stets bestrebt zu sein, erkenntnistheoretische Störfaktoren methodisch auszuschließen resp. unter Kontrolle zu halten. Konform gehend mit dieser Tradition soll dies gleichsam auf diesen Seiten bestmöglichst realisiert werden.

Die Intention dieser Seiten ist nun zum einen und ganz prinziell die Frage aller Philosophie:
   Wie können wir apriorische Erkenntnis erlangen?
   Wie können wir Gestalt unabhängig vom Empirischen erfassen?

Zum anderen wollen wir über das „Sein“ und die „Dinge“ hinaus elementaren anthropologischen Fragen nachgehen, wie e.g.
   Kreationismus vs. Evolution?
   Determinismus/Prädestination vs. Indeterminismus? etc.

Im weiterführenden und wohl wesentlichen Sinne ist die Intention dieser Seiten, in aller zur Verfügung stehenden Entschiedenheit und Konsequenz Tendenzen und Mechanismen entgegenzuwirken, deren wesentliche zeitgenössische Manifestation die oben bereits erwähnte Diktatur des szientistischen Rationalismus repräsentiert und die sich gegen Gott, die Wahrheit und das Leben richten.

Wir treten im Speziellen dieser vordergründig im Wesentlichen aus Rationalisten, Szientisten sowie Klerikern bestehenden „Concordia contra Astrologia“ entgegen, welche in ebenso merkwürdig einmütiger wie hochmütiger Verblendung eine Weltanschauung entwickelten, ein System inquisitorischer Ausschließlichkeit errichteten, deren ungeheuerlich destruktives Potenzial weltweit immer deutlicher zum Ausdruck kommt.

Last but not least, sollen diese Seiten die Ambition darstellen, die unergründliche Natur des Göttlichen sowie ihre offenbaren Wechselwirkungen besser zu verstehen und sich dieser Frage aller Fragen zunächst im Sinne eines positiven Synkretismus resp. einer positiven Eklektik anzunähern, um in eine Synthesis, eine Fusion, eine Essenz der vorhergehenden Untersuchungen zu münden — resp. den Versuch, das eine oder andere zumindest etwas zu erhellen — keinesfalls jedoch einen weiteren Turm zu Babel erbauen zu wollen. 道可道,非常道。

Modus operandi

Es wird versucht werden, über das Erfassen des Aufleuchtens der Erscheinungen innerhalb der gegebenen Seinsebene (Raum und Zeit) analogisch zur Ebene des Bildes und der Gestalt vorzudringen.

Es wird versucht werden, aus bestehenden geisteswissenschaftlichen Erkenntnissen aus Philosophie, Theologie, Mystik, Mythologie, Astrologie, Esoterik sowie kontextueller metaphysikalischer Disziplinen unter Einbeziehung empirischer Erfahrungswerte eine Ableitung zu finden zum Apriorischen.

Es wird versucht werden, entgegen detranszendentalisierendem Verzicht auf Letztbegründungen à la Habermas, zu finalen Aussagen zu gelangen. Idealerweise soll zu apriorischen Aussagen subsumiert wie resümiert werden. Dieser Vorgang wird sich nicht rein geisteswissenschaftlicher Methodik (Deduktion und Induktion) bedienen. Wie auch die Artikulationen der Seinsebene sich nicht beschränken auf das Funktional-Rationalistische, werden auch wir im Sinne ganzheitlicher Erkenntnis das nicht tun.

Es wird versucht werden, Spekulatives als solches zu kennzeichnen; desweiteren soll als Leitsatz gelten, nicht Banales wie Triviales als Erkenntnis metaphysischer Kategorie zu deklarieren, obschon auch und gerade im vordergründig Banalen und Trivialen das Metaphysische zu finden sein mag.

Ad Gloriam Dei

Claus Rotter
Autumnus MMIX

Der Rächer (Arno Breker, 1940)

„Wandelt würdig der Berufung, mit der ihr berufen worden seid, mit aller Demut und Sanftmut, mit Langmut, einander in Liebe ertragend.“
Epheser 4,1-2

„Laßt uns die Summe aller Lehre hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das macht den ganzen Menschen aus.“
Eklesiastes 12,13

„Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die größte aber von diesen ist die Liebe.“
1. Korinther 13,13

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